Aquarium pflegen - Einführung

 

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Dass die regelmäßige Pflege eines Aquariums eine Notwendigkeit ist, wurde auf dieser Website schon häufiger betont. Aber man kann es auch übertreiben, denn übertriebene Pflege ist unnatürlich und auch nicht gut für die Fische.

Doch was gehört alles zur notwendigen Pflege? Welche Maßnahmen müssen täglich vorgenommen werde und welche seltener? Was gilt es zu beachten? Welche Pflegeprodukte sind sinnvoll? Im folgenden Artikel wird näher auf diese Fragen eingegangen.

 

Wichtige Pflegeprodukte

 

Hier finden Sie einige sehr sinnvolle Produkte zur Aquariumpflege, wie z.B. zum Testen und zum Verbessern der Wasserwerte. Diese wenigen, aber wichtigen Dinge, sollten keinem Aquarienbesitzer fehlen.

 

 

Wassertest: Ein guter und regelmäßiger Wassertest ist unbedingt notwendig, um überhaupt Probleme mit den Wasserwerten des Aquariumwassers frühzeitig erkennen zu können, bevor sich dies auf die Gesundheit der Fische auswirkt.

 

 

Bodenreiniger: Dieses Saugrohr ermöglicht eine effiziente Reinigung des Aquariumbodengrundes. Vor allem Kies lässt sich damit sehr leicht reinigen, ohne ihn aus dem Aquarium nehmen zu müssen. Die Reinigung kann also direkt mit einem normalen Wasserwechsel verknüpft werden und geht wirklich schnell und leicht.

 

 

 

Wasseraufbereiter: Gründet man ein neues Aquarium oder führt einen Wasserwechsel durch, sollte man immer dem Leitungswasser einen Wasserbereiter zugeben, um schädliche Stoffe zu neutralisieren und lebensnotwendige Stoffe hinzuzufügen.

 

 

 

 

Reinigungsmagnet: Simpel und günstig, aber effizient ist dieser Reinigungsmagnet. Er besteht aus zwei Teilen und kann an der Innen- und Außenseite des Aquariums befestigt werden. An der Außenseite kann man ihn dann hin und her ziehen, um Algen auf der Innsenseite der Scheibe zu entfernen. Er gehört zu den klassischen Pflegeprodukten, die schon ewig üblich sind.

 

 

 

Welche Pflege ist täglich notwendig?

 

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Man muss nicht täglich den Filter des Aquariums sauber machen oder einen Wasserwechsel durchführen. Dennoch sollten einige wenige Maßnahmen täglich durchgeführt werden.

Selbstverständlich ist natürlich die Fütterung der Tiere. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass nicht zuviel Futter ins Aquarium gegeben wird, da die Futterreste das Wasser verdrecken. Als Richtwert sollte das Futter innerhalb von 2-3 Minuten komplett aufgefressen worden sein. Bei der Fütterung ist außerdem darauf zu achten, dass diese an die Bedürfnisse der Tiere angeglichen wird. Welse, Prachtschmerlen, etc z.B. benötigen Futtertabletten, Gurkenscheiben oder ähnliches, während viele andere Salmler, Barben, etc Trockenfutter fressen. Futtertabletten sollten kurz bevor das Licht ausgeschaltet ins Aquariumbecken geschmissen werden, da beispielsweise Welse nachtaktiv sind.

Neben dieser selbstverständlichen Maßnahme sollte täglich beobachtet werden, ob die Fische irgendwelche Krankheitssymptome aufweisen, damit diese schnell behandelt werden können.

Des weiteren sollte überpfüft werden, ob die angeschlossenen Geräte (Filter, Heizung, Sauberstoffpumpe, CO2 Pumpe, Beleuchtung) einwandfrei funktionieren und die Wassertemperatur in Ordnung ist.

Damit das Aquarium sauberer wirkt, kann man mit einem einfachen Kescher einmal grob durch das Wasser gehen und größere Pflanzenreste und Dreck herausfischen.

Außerdem sollte das Pflanzen- und Algenwachstum im Auge behalten werden. Bei Algen an der Scheibe kann man diese einfach mit einem Reinigungsmagneten von innen säubern. Für die Reinigung der Außenseite eignet sich ein feuchtes Tuch, dass keine Spuren hinterlässt.

Welche Pflege ist seltener notwendig?

 

Zwar sollte man täglich überprüfen, ob die angeschlossenen Geräte einwandfrei funktionieren, muss diese jedoch nicht täglich säubern.

 

  

 

Filter des Aquariums

 

Der Aquariumfilter sollte nur gereinigt werden, wenn der Durchfluss sehr deutlich nachgelassen hat. Denn je länger der Filter schon in Betrieb ist, um so mehr Bakterien, die Schadstoffe im Wasser abbauen, sind vorhanden.

Bei der Reinigung sollten die Filtermatten und anderen Filtermaterialien daher am besten nur in vorher entnommenem Aquariumwasser ausgespült werden. Außerdem sollte deshalb auch immer möglichst viel des Filterwassers erhalten bleiben. Zu empfehlen ist es daher auch, nie den kompletten Filter sauber zu machen, sondern jeweils nur Teile wie z.B. die Filtermatten zu reinigen. Nach einiger Zeit sollten die Filtermatten aber auch mal erneuert werden.

Eine starke Reduzierung der Durchflussmenge kann aber auch durch verstopfte Schläuche verursacht werden. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Schläuche komplett auseinander zu bauen und mit Schlauchbürsten zu reinigen. Häufig funktioniert der Filter dann schon wieder einwandfrei.

 

 

Wasserwechsel

 

Häufiger als eine Reinigung des Filters, sollte man einen Teilwasserwechsel durchführen. Am besten saugt man das Aquariumwasser mit einem speziellen Bodenreiniger, ab, den bei der Anschaffung ebenfalls direkt auf die Einkaufsliste fürs Aquarium setzen sollte. Dadurch wird auch der Kies im Aquarium gesäubert. Dieses sollte ca. alle 1-2 Wochen geschehen. Ausgetauscht werden sollte nicht mehr als 20% des Wassers, um nicht zu große Veränderungen der Wasserwerte zu verursachen. Das neue Wasser sollte zuvor mit einem Wasseraufbereiter für Aquarien behandelt werden. Bei Kupferrohren im Haus sollte man das Wasser zuvor einige Zeit laufen lassen bevor man Wasser für das Aquarium abfüllt, da Kupfer bekanntlich giftig ist.

Weitere Informationen zu den Wasserwerten und der Wasserpflege finden Sie hier.